Neuropathie / Polyneuropathie

Die Diagnose Neuropathie oder auch Polyneuropathie bezeichnet die Schädigung bzw. Erkrankung des peripheren Nervensystems. Auch hier kann es zu Gefühlsverlust der äußeren Extremitäten kommen, wie z.B. der Füße.

Einer der häufigsten Ursache ist die alkoholtoxische Polyneuropathie, auch hier kommt es zur Schädigung der Nerven. Weitere Ursachen können Rheumatische Erkrankungen, Mangelernährung, Infektionen, Autoimmunmechanismen (z.b. Guillain-Barre-Syndrom) aber auch medikamentöse Nebenwirkung sein (bspw. Krebsbehandlung).

Eine weitere häufige Ursache ist der Diabetis Mellitus, in diesem Fall schädigt der Zucker die Nerven und die Reizübertragung wird unterbrochen (siehe oben Diabetiker). Im schlimmsten Fall findet die Wundheilung nicht mehr richtig statt.

Liegt eine Polyneuropathie vor, sollten Ihre Füße regelmäßig von einem Podologen/Podologin behandelt und begutachtet werden. Gesetzlich versicherte Patienten können bei entsprechender Indikation eine Heilmittelverordnung von Ihrem Arzt erhalten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Muster Heilmittelverordnung bei Diagnose: Neuropathie / Polyneuroptahie

 

Gesetzlich versichert

Diabetiker mit dem Diabetischen Fußsyndrom oder Neuropathie/ Polyneuropathie haben die Möglichkeit, nach entsprechender Indikation eine Heilmittelverordnung von ihrem Arzt zu erhalten. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Diabetologen oder Hausarzt, falls Sie betroffen sind. In diesem Fall rechnen wir selbständig mit den Kassen ab. Für den Patienten fällt eine Zuzahlung an; die Zuzahlung entfällt falls, der Patient einen Befreiungsausweis hat.

 

Privat versichert

Da wir ausschließlich nach ärztlicher Verordnung arbeiten, bedarf es sowohl bei Selbstzahlern als auch bei Privatversicherten eines Rezepts. Die Kosten der Behandlung tragen Sie zunächst selbst. Privatversicherte erhalten die Kosten in der Regel von Ihrer Kasse erstattet; um sicher zu gehen, halten Sie dennoch vor Beginn der Behandlung Rücksprache mit Ihrer Privaten Krankenkasse. Achten Sie darauf, dass auf dem Rezept die entsprechende Diagnose vorliegt sowie die Anzahl der erforderlichen Behandlungen.