Diabetischer Fuß

Ob es um „Diabetes Mellitus“  Typ 1 oder Typ 2 handelt, Füße von Diabetiker gehört in die podologische Praxis (Praxis für medizinische Fußpflege) und muss ständig überwacht werden. Nach ausführlicherer Patientenbefragung über seinen Gesundheitszustand (Anamnese)werden verschiedene Untersuchungen und eine genaue  Inspektion, sowie (Sensibilitätstests) der Füße durchgeführt. Aus den  Untersuchungen können mögliche Folgeschäden von Diabetes erkannt oder ausgeschlossen  werden, z.B. Hinweise auf eine Polyneurophatie (PNP) oder periphere arterielle Verschlusserkrankung (PAVK).

Nach Indikation wird der Patient zum Arzt geschickt. Nach ärztlicher Verordnung, Blatt „Heilmittel Verordnung 13“ werden Hornhaut, Hyperkeratose) Schwielen (CALLOSITAS) und Hühneraugen (CLAVUS/CLAVIS) vorsichtig und fachgerecht entfernt. Die Nägel fachgerecht geschnitten und gefeilt gegeben falls etwas dünner abgeschliffen.

Die kontinuierliche Behandlung  verhindert mögliche Komplikationen schon lange vorher. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der podologischen Komplexbehandlung bei Indikation „diabetisches Fußsyndrom“.

Diabetisches Fußsyndrom

Als Folgeerkrankung von „Diabetes Melitus“, kann es zu Veränderungen der Füße  bis hin zum diabetischen Fuß-Syndrom kommen, offene Haut, (Läsion) Wunden, durchbohrtes Geschwür-(mal Perforans ) reicht bis zu den Sehnen und Knochen, ulceras:venosum ,arteriosum, charkot-fuss-osteomyelitiss, Infektion der Knochen, und Gelenkkapseln. Es kann  zum Absterben von Gewebe kommen Nekrose und Gangrän.

Es wird nach schweregrad unterteilt Wagner 0 bis V und Amstrong 0 bis III. Ursachen sind NP Neuropathie, PAVK periphere arterielle Verschlusskrankheit, Infektion oder Kombination alle drei Ursachen.